Multilaterale Jugendbegegnung 2012 in Donzdorf

Eine multilaterale Jugendbegegnung fand vom 13.07.-22.07.2012 in Donzdorf statt.Die Jugendlichen kamen aus Riorges (Frankreich), Calasparra (Spanien),Neusalza-Spremberg (Deutschland) und aus Donzdorf.

Thema: Altern in der europäischen Gesellschaft

Unser Projekt nahm das Thema des Jahres 2012 der EU auf: „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ (Programm: JUGEND IN AKTION).

JUGEND IN AKTION ist das Programm, das die Europäische Union für junge Menschen aufgebaut hat.

Sein Ziel ist es, das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft, Solidarität und Toleranz bei jungen Europäern zu wecken und sie in die Zukunftsgestaltung der EU einzubinden.

Das Programm fördert u.a. nicht-formales Lernen  (d.h. Lernen außerhalb der Unterrichtspläne, zielgerichtet und freiwillig) sowie den interkulturellen Dialog zwischen den jungen Menschen in Europa.

Geeignete Projekte werden durch ein strenges Auswahlverfahren der EU finanziell unterstützt

 

34 Jugendliche und 7 Betreuer aus Spanien, Frankreich und Sachsen kommen nach Donzdorf, um gemeinsam mit 15 ortsansässigen Jugendlichen und deren 5 Betreuern  und 4 Dolmetschern das Thema mit gesamteuropäischem Lösungsansatz zu bearbeiten.

Die wichtigste Aktionen, Methoden und Medien sind:

1.Theaterarbeit

Vorbereitete Sketche sollen die Versorgungssituation in den jeweiligen Heimatländern skizzieren. Durch die tägliche Theaterarbeit  wird ein gemeinsames Theaterstück  „Vision-Altern in Europa  2050“entwickelt.

2.Besuche von unterschiedlichen Einrichtungen der Altenversorgung (Sozialstation Donzdorf, Kursana Donzdorf, Klinik am Eichert, Christophsbad)

3. Podiumsdiskussion mit Politikern

4.gemeinsame Veranstaltungen von Alt und Jung

Sporttag- Erwerb des deutschen Sportabzeichens

Ökumenischer Gottesdienst, Theaterbesuch u.a.

 

Alle Jugendlichen erhalten ein Dokument über die Teilnahme  am Projekt, den sogenannten YOUTHPASS:

Die Gastfamilien aus Donzdorf, Süßen und Lauterstein, die Stadt Donzdorf, die Kirchen, örtliche Vereine, Schulen, Sozialeinrichtungen und Firmen unterstützen Europabaum auf vielfältige Weise bei der Durchführung der europäischen Jugendbegegnung. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich.

 

 

Öffentliche  Veranstaltungen

Zu allen öffentlichen Veranstaltungen dieser europäischen Begegnung von Alt und Jung laden wir unsere Mitglieder und die gesamte Bevölkerung  von Donzdorf und den Nachbarorten ganz herzlich ein.

 

Samstag, 14.07.2012

Europaplatz

11.30 Uhr Begrüßung der Projektteilnehmer aus Calasparra – 17.00 Uhr Begrüßung der Projektteilnehmer aus Riorges und Neusalza-Spremberg

 

19.00 Uhr evangelische Kirche Donzdorf

Ökumenischer Gottesdienst

 

20.30 Uhr Rechberg-Gymnasium Donzdorf

Euro-Disco-Fete

 

Sonntag, 15.07.2012

10.00 Uhr, Roter Saal (Schloss)

Offizieller Empfang durch Herrn Bürgermeister Martin Stölzle, den Stadtrat und Europabaum

 

10.45 Uhr: Roter Saal (Schloss)

Einstieg in die Thematik: „Altern in der europäischen Gesellschaft“:

Theatersketche der Projektteilnehmer

 

Dienstag, 17.07.2012

9.00 – 13.00 Uhr: Lautertal-Stadion und Freibad

Alt und Jung machen gemeinsam Sport   Abnahme des deutschen Sportabzeichens (freiwillig)

 

Donnerstag, 19.07.2012

19.00 Uhr, Roter Saal (Schloss)

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Bundes.-Landes- und Kommunalpolitikern  zum Projektthema

 

Freitag, 20.07.2012

19.00 Uhr: St. Martinushaus

Theaterstück der Projektteilnehmer

„Alter in Europa 2050“

 

 

Ziele der Jugendbegegnung

Die Gesellschaft in Europa altert. Außerdem lösen sich die Familienbande auf, und die Versorgung von Menschen im Alter muss auf staatlich-europäischer Ebene gesichert und auf eigene Beine gestellt werden. Dazu ist es aber notwendig, die Unterschiede kennenzulernen und ein Problembewusstsein zu entwickeln dafür, dass Lösungsansätze vor allem im gesamteuropäischen Rahmen zukunftsträchtig sind.

Oberziel ist  die Herstellung eines gemeinsamen Problembewusstseins, die Entwicklung von Lösungen für die Zukunft im Jahr 2030 oder 2050 im interkulturellen Zusammenhang  und die Einbringung und Umsetzung in den Heimatländern.  Dies wollen wir durch Theaterarbeit und das Kennenlernen von Institutionen, Vereinen und Vereinigungen erreichen.

Weitere Ziele:

Es sollen gesamteuropäische Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und dargestellt werden. Gefördert werden sollen auch der persönliche und berufliche Austausch, die Ermöglichung und Motivation zu Praktika, sozialer Tätigkeit im Ausland und zum europäischen Freiwilligenjahr.

In interkulturellen Gruppen wird solidarisch und tolerant an einer  zukunftsträchtigen Projektion gearbeitet werden. Außerdem sollen im Rahmen der Begegnung Partnerschaften eingeübt, Problemhandeln und Lösungen erprobt werden und der Kontakt interkulturell und intrakulturell dargestellt und gefördert werden.

Im einzelnen streben wir an:

– das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppen, zwischen den Gruppen, der Jugend und den Älteren und letztlich zwischen den Bürgern der vier Gemeinden zu stärken

– die Unterschiede in Kultur, der Lebensauffassung und Verhaltensweisen zwischen den Gruppen, den angesprochenen Generationen und den beteiligten Ländern zu analysieren und zu akzeptieren

– das Wissen, die Selbständigkeit, die Initiative und die Fähigkeit zu Innovationen zu fördern.

Durchführung:

Wir werden

– die Kreativität, die Schaffenskraft und  die Ausdauer der Jugendlichen fordern und fördern

– auf gegenseitige Achtung und Toleranz sowie die Überwindung von Sprachschwierigkeiten achten und

– eine Vielzahl von Leuten einbinden, mit ihnen diskutieren und so für die Verbreitung in der Öffentlichkeit sorgen.

Mittel und Methoden:

Unser Projekt nimmt das Thema des Jahres 2012 (Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen), das durch die europäischen Instutionen erklärt wurde, auf und bearbeitet es und entwickelt es weiter.

Dies ist durch die Zusammensetzung unseres Vereines , die das Projekt tragenden Personen möglich. Die erfolgreiche Durchführung ist  deshalb gewährleistet.

Das Projekt wird durch anerkannte Fachleute durchgeführt und geleitet:

– Arzt für Geriatrie

– Arzt für Orthopädie

– Leiterin der Sozialstation

– Leiter des Altenwohnheimes

– Theaterpädagogen

– ausgebildete Übungsleiter für Breitensport

– Fachpädagogen mit mehr als 25jähriger Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen

Hinzu gezogen werden zudem:

– Europa-, Landes- und  Kommunalpolitiker

– die Kirchen

Andere Bestandteile des Projektes

– die Überwindung sprachlicher Probleme

– die Aufnahme und Weiterführung freundschaftlicher Beziehungen

– die Integration von „schwierigen“ oder auch behinderten Jugendlichen sowie

– die Durchführung gemeinsamer Unternehmungen und gemischter Mannschaftsspiele .