Das war ein außergewöhnliches Fest!

C’était une fête extraordinaire !

¡Fue una celebración extraordinaria!

It was an extraordinary celebration!

So lauteten übereinstimmend die Kommentare unsere Gäste aus Riorges, Calasparra, Neusalza-Spremberg und Elland bei ihrer Abreise. Und alle versprachen, wieder zu kommen. Nahezu gleichzeitig waren sie am späten Freitagnachmittag am Europaplatz eingetroffen. Große Freude beim Wiedersehen. Viele kannten sich, aber auch die „Neuen“ wurden überaus herzlich begrüßt.

Kurze Erholung, kleines Abendessen, und schon ging es zum Festabend der Vereine: Sektempfang, Begrüßung durch den Bürgermeister, und danach „A la française“ – eine musikalische Revue. Studierende der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst boten in ausgezeichneter Qualität einen Querschnitt aus französischen, spanischen und deutschen Musik- und Gesangsstücken. Harmonisch eingefügt kamen die Vereinsvorsitzenden Rudi Mehn (Europabaum), Elisabeth Dessaux (Comité de Jumelage de Riorges), Teresa Salinas García (Comité de Hermanamiento de Calasparra) und Paul Cleary (Elland-Riorges Assoziation) zu Wort: Ein Überblick über 40 Jahre Städtepartnerschaft, die aktuelle Lage und Ideen für die Zukunft.

Für Samstag hatte die Stadtverwaltung eine kurze Umschau in Donzdorf geplant: Eindrücke und Übungen beim Golfen, Schießen und in der Pferdezucht. Leider keine Spur von goldenem Oktober, aber mit guter Bewirtung durch die beteiligten Vereine/ Firma. Zum offiziellen Festakt der Städtepartnerschaft am Abend sprachen die Bürgermeister Martin Stölzle, Jean-Luc Chervin, José Vélez Fernandes und Günter Paulik, musikalisch umrahmt durch Aktive der Donzdorfer Musikschule. Die übergebenen Geschenke werden einen gebührenden Platz in unserer Europaecke in der Stadthalle (Obergeschoss) finden. Abschließend erklangen die National- und die Europahymne. Tief beeindruckt zeigten sich Roland Devis, der ehemalige Bürgermeister von Riorges, und Elisabeth Dessaux bei der Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Donzdorf für ihre besonderen Bemühungen um die Partnerschaft. Das Galadiner rundete den festlichen Abend ab. (Siehe dazu auch den Bericht im amtlichen Teil dieses Blattes!)

Den ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche gestalteten Pfarrerin Kadern und Pfarrer Wagner. Gebetet und gesungen wurde bis zu viersprachig-parallel; zur Predigt lag eine schriftliche Übersetzung in Französisch vor. Das Opfer ist für soziale Zwecke in den Partnerstädten bestimmt.

Zum abschließenden Weißwurstessen in der Stadthalle spielten die Zick-zack-Rempler zünftig auf. Kurz darauf verabschiedeten sich bereits unsere sächsischen und spanischen Gäste. Die Gastgeber und die verbliebenen Gäste versammelten sich zum Abendessen und Kegeln in Reichenbach.

Alle Gratulanten sind wieder gut zu Hause angekommen. Uns bleibt Dank zu sagen an die Stadtverwaltung für die großzügige Ausrichtung des 40-jährigen Jubiläums, an die beiden Pfarrer, an die Übersetzer, an das Team der Stadthalle, an die Musiker aus nah und fern und nicht zuletzt an die gastgebenden Familien.